Von Matthias Prawinski, 07. September 2020

Mit “Blue Hearts” kündigt der US-amerikanische Sänger, Songwriter und Gitarrist Bob Mould sein bereits 14. Album für den 25. September an. Das Werk ist eine wütende 14-Track starke Sammlung, die er selbst etikettiert als „the catchiest batch of protest songs I´ve ever writtten in one sitting“.

Die Hauptthematik dieses Werkes, welches gerade einmal ein Jahr nach seinem letzten Album „Sunshine Rock“ an den Start geht, dreht sich um destruktive Gewalt der Menschen, Protesthaltung, Zerstörung des Klimawandels und wie ein roter Faden in seinem Leben auch um eine dringend nötige Haltung in Richtung Nonkonformität gegenüber der immer noch unheilvollen Zeiten. Der Ex-Hüsker Dü und Sugar-Frontman hat dafür in Eigenregie 14 provokante Songs im Electral Audio Studio in Chicago produziert mit der helfenden Hand seines langjährigen Mitarbeiters Beau Sorenson.

Mit seine erste Singleauskopplung „American Crisis“ wartet er mit einem geladenen, gesellschaftskritischen Protestsong auf. Laut Mould, sei er einem Déjà-Vu-Gefühl ausgeliefert, einer Parallel-Linie zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, die wieder zusammenkommen und ihn erschaudern lassen.

I never thought I´d see this bullshit again / To come of age in the ´80s was bad enough / We were marginalized and demonized / I watched a lot of my generation die / Welcome back to American Crisis.

VÖ: 25. September 2020 via Merge Records