Day of the Dead – Grateful Dead Tribute
© Annie Leibovitz (1972)

Day of the Dead Grateful Dead Tribute

Grateful Dead. Von einigen als überbewertet wahrgenommen, von vielen – den sogenannten Deadheads – jedoch als Überband gesehen. Letztgenannte werden die Welt nicht mehr verstehen, wenn sie erfahren, dass ich mich bislang nur mit einem Album beschäftigt habe: „American Beauty“ aus dem Jahre 1970. Ein grandioses Album, doch irgendwie eingeschüchtert vor der mächtigen Diskografie, blieb es bei dem Ausflug in den dead’schen Mikrokosmos. Vor allem, wenn man die zahlreichen Bootlegs und Live-Alben berücksichtigt.

Und für genau diese Band aus San Francisco wird nächste Woche ein ziemlich umfangreiches Tribute-Album veröffentlicht – bestehend aus 59 (!) Songs. Initiiert und kuratiert von den Gebrüdern Dessner (The National), die in den letzten fünf Jahren diverse Bands aktivieren konnten, einen Teil des massiven Portfolios der ehrfürchtigen Formation neu zu interpretieren. Ein kleiner Auszug der Protagonisten: The War on Drugs, Courtney Barnett, Bonnie ‚Prince‘ Billy, The Tallest Man On Earth, The Walkmen, Unknown Mortal Orchestra, Stephen Malkmus and the Jicks, The Flaming Lips und natürlich auch die Initiatoren The National.

Sehr schön auch: Der komplette Erlös kommt der Red Hot Organization zugute – eine Non-Profit-Organisation aus New York, die weltweit gegen HIV/AIDS mit Mitteln der Popkultur kämpft. Gute Sache! Alle weiteren Infos (komplette Besetzung, digitales Booklet, etc …) können auf der offiziellen Webseite des Projekts nachgelesen werden. Zum Anteasern wurden auch schon elf der Neuinterpretationen auf Spotify bereitgestellt:

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