Fu Manchu – Clone of the Universe
© John Gilhooley

Fu Manchu Clone of the Universe

Rate, wer zum Rocken kommt! Fu Manchu sitzen seit den frühen Neunziger Jahren am Stoner-Rock-Tisch. Mal waren sie vielbeachteter Gastgeber, zwischendurch auch mal der in die Jahre gekommene Herr, der einfach nicht nach Hause gehen will.

Ihre Einflüsse offenbarte Frontmann Scott Hill an dieser Stelle bereits vor ein paar Wochen, indem er das erste OpenTape des noch jungen Jahres zusammenstellte. Das war stilsicher, legendenorientiert und mit einem Fuß im Hardcore, wie der Sound seiner eigenen Band.

Apropos Sound: Es dauert, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Millisekunde, bis feststeht, wer da vorm Verstärker und am Mikro steht. Riffs, Drums und Vocals sind seit vielen Jahren weit über einen Trademark-Status hinausgewachsen. Nichts anderes erwartet der Fan, nichts anderes bekommt er. Der zwischendurch an Fahrt aufnehmende Titeltrack, das zähflüssig groovende „Nowhere Left to hide“ oder die Cowbell im Filetstück von „Intelligent Worship“ erzählen altbekannte Geschichten mit veränderten Akzentuierungen. Wie die Storys ausgehen, weiß man zwar vorher schon, aber man hört trotzdem gerne zu. Teils, weil es immer noch Spaß macht, ein bisschen aber auch aus höflichem Respekt.

Wirklich spannend wird es aber auch nochmal. Und zwar genau dann, wenn sich die Band selbst Gäste einlädt. In diesem Fall sitzt niemand geringeres als Rushs Gitarrenlegende Alex Lifeson mit an der Tafel und verhilft dem gewaltigen Achtzehnminüter „Il Mostro Atomico“ seinem Namen alle Ehre zu machen. Womit das Album schließlich doch noch angenehm schwer im Magen liegt.

05/03/2018 Berlin – Festsaal Kreuzberg
15/03/2018 (AT) Wien – Arena
18/03/2018 (CH) Zürich – Mascotte
19/03/2018 (CH) Bern – Dachstock
20/03/2018 München – Hansa 39
21/03/2018 Wiesbaden – Schlachthof
23/03/2018 Hamburg – Markthalle
24/03/2018 Köln – Bürgerhaus Stollwerck

VÖ: 09. Februar 2018 via At The Dojo Records
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