Von Oliver Schröder, 21. April 2020

15 minutes insane: Liiek fräsen sich mit ihren Gitarrenriffs durch den Beton, in dem wir alle seit ein paar Wochen die Füße stecken haben. Da war doch mal was mit Tanzen?

Sonst bei Pigeon, Aus, Benzin und NOJ tätig, macht das Berliner Trio zackigen Postpunk, der den Hörer ein bisschen unfreundlich, aber dafür mit Nachdruck auf die Tanzfläche schubst. Und wie sich das gehört, erreicht der Großteil der Stücke nicht mal die Zwei-Minuten-Marke. Experimentiert wird auch kein Stück: So verpulvern Liiek mit ihren Songs eingängig und widerborstig viel mehr Energie, als es zu Hause in den eigenen vier Wänden aushaltbar ist. Was die ganze Angelegenheit eigentlich nur noch besser macht.

VÖ: 11. April 2020 via Adagio830