Peter Doherty & The Puta Madres – Peter Doherty & The Puta Madres
© Thibault Leveque

Peter Doherty & The Puta Madres Peter Doherty & The Puta Madres

You’re so rock’n’roll. Dirty Pete ist zurück und hat sich diesmal tatkräftige Unterstützung geholt. The Puta Madres sind die neue alte Band des ehemaligen Libertines-Sängers und Kopf der Babyshambles. Mit dem schlicht selbst betitelten Album gibt es somit den ersten neuen Output seit drei Jahren aus der Feder des Wildfangs aus Hexham zu hören.

So ganz neu ist die Formation mit der Peter Doherty zurück zu seinen Garage-Rock-Wurzeln zurückkehrt nicht. The Puta Madres, das sind neben Lead-Gitarrist Jack Jones und Pianistin Katia De Vidas, auch Miki Beavis, Miggles und Rafa – also ein guter Teil der „Eudamonia“ Touring-Band von 2016. Nichtsdestotrotz gibt Doherty mit den verdammten Muttis durchaus neue Seiten seines Songwritings preis. Nachdem das Album innerhalb von nur vier Tagen live in der Normandie aufgenommen wurde, konnte man sich jedoch schon auf diversen Festivals über die Live-Qualitäten des neuen Pete-Materials ausgiebig Auskunft verschaffen.

Ein „verheerendes, intimes Porträt von Liebe, Verlust, Tragödie und Sucht“ weiß der Pressetext, der geneigte Hörer freut sich jedoch über Songs wie das selbstreflektierende „All At Sea“, das raue „Punk Buck Bonafide“ oder das leicht naive „Shoreleave“. Aber auch eine hoffnungsvolle Hymne der Freiheit mit Namen „Paradise Is Under Your Nose“ mischt sich unter das Ensemble der 11 neuen Songs, die zwischen Noel Gallagher und The Velvet Underground ihre Kreise ziehen.

The Puta Madres, denn eigentlich braucht es den Namen Doherty dazu nicht zwingend, wollen gehört werden und verkünden pünktlich zum Albumstart gleich drei exklusive Deutschland-Konzerte in Köln, Berlin und München. Und so unverlässlich ist Peter Daniell Doherty nun auch nicht mehr, als dass wir uns nicht über seine Rückkehr freuen würden. „Who’s been having you over?“, fragen uns The Puta Madres mit ihrer Debütsingle. Du nicht Pete, du machst uns nicht mehr fertig! Ganz im Gegenteil …

17.05.2019 Köln – Kantine
19.05.2019 Berlin – Astra Kulturhaus
20.05.2019 (AT) Wien – WUK
21.05.2019 München – Backstage Werk
23.05.2019 (CH) Zürich – X-Tra
24.05.2019 (CH) Fribourg – Fri-Son

VÖ: 26. April 2019 via Strap Originals / Cargo Records
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