Von Michael Smosarski, 13. Juni 2019

Es gibt diese Stimmen, die einen gleich beim ersten Hören gefangen nehmen und die einfach einzigartig sind – Rebecca Rose Harris, die Sängerin von Samana, hat genauso eine Stimme. Nur, dass sie wie eine Kreuzung anderer ikonischer Sängerinnen klingt. Das Kraftvolle von PJ Harvey ist darin zu hören, die tiefe Traurigkeit von Nico und die Reinheit der Stimme von Hope Sandoval, der Mazzy Star-Sängerin.

Letztere Band ist auch stilistisch eine gute Referenz, um den Sound von Samana zu beschreiben. Die sphärischen Synth-Pads, die glockenhellen Akustikgitarren, die verhallte Slide-Gitarre – all das gehört zum Stil-Repertoire dieser Spielart von klassischem Dream Pop der 90er. Im Gegensatz zu anderen Bands des Genres verlassen sich Samana allerdings nicht nur auf Atmosphäre, sondern setzen dankenswerter auch auf gutes Songwriting, nachzuhören etwa auf der Single Harvest.

Am wichtigsten ist aber, dass sie dabei immer auch genug Raum für Rebacca Harris‘ Stimme lassen – diese dunkle, sonore Stimme, die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.

30.08.2019 Dresden – Sound Of Bronkow
03.11.2019 Esslingen – Dieselstraße
04.11.2019 München – Cucurucu
05.11.2019 Jena – Glashaus
06.11.2019 Leipzig – Horns Erben
07.11.2019 Hannover – Feinkost Lampe
08.11.2019 Hamburg – MS Stubnitz
09.11.2019 Münster – RESET*Landpartie

VÖ: 31. Mai 2019 via Fat Cat Records