Von André Habermann, 17. April 2020

Oh my Slut! Die München-Ingolstadt Achse meldet sich nach einer mehrjährigen Pause zurück und präsentiert mit „For the Soul There Is No Hospital“ ein erstes Liedgut aus ihrem kommenden Album, welches noch dieses Jahr über das bandeigene Label Lookbook veröffentlicht werden soll.

Reduktion lautet die Devise. Sowohl das Bandgefüge (aktuell nur zur viert), als auch die Orchestrierung und dominierende Gitarrenklänge erhielten eine Art Restriktion. Wie Sänger Christian Neuburger in einem Interview erläutert, wurde ihnen während der ersten Skizzen klar, dass sie das „Ausorchestrierte der vergangenen LPs vielleicht gar nicht brauchen“ und Gefallen an „kurzen, lyrischen Musikstücken, ohne ausfransende Enden“ gefunden haben – was auch das erste Stück sehr gut vermittelt. Ja, ungewohnt elektronisch kommt „For the Soul There Is No Hospital“ sogar daher – trotzdem ist das typische Slut-Gen hör- und spürbar. Thematisch wiederum geht es um Entstehen, Vergehen, Bleiben und Scheitern der Liebe.

Though we are connected
Though we are reflected
We’re apart

Wir freuen uns sehr, die gereifte Formation wieder im Musikzirkus begrüßen zu dürfen und erwarten mit Spannung das (bislang noch titellose) Studioalbum Nummer neun. Ein genaues Veröffentlichungsdatum wurden bislang noch nicht verraten – das Werk soll aber noch Ende diesen Jahres das Licht dieser aktuell sehr schrägen Welt erblicken.

VÖ: 17. April 2020 via Lookbook