Von Jan-Frederic Goltz, 23. Juli 2019

Man weiß es nicht genau. Was soll das heißen? Natürlich weiß man es genau: Zwei der talentiertesten Hamburger Pop-Sterne machen gemeinsame Sache und die Frage darauf ist wohl eher, was dabei rauskommt. Ich würde sagen Folk. Ast- und lupenreiner Folk. Da ist weniger Tristesse als sonst bei Stella Sommer, keine Beat-Untermalung, wie man es sonst so bei Sophia Kennedy vermutet. Es ist, als gäben sich die beiden die Hand und träfen sich in ihrer eigens erfundenen musikalischen Mitte. Und so gelingt dem Duo (Gentleman Mense Rents zupft übrigens vornehm im Hintergrund am Bass) auf nicht einmal drei Minuten ein pompöses, mit viel Paukenschlag und Orchester untermaltes Debüt, was Lust auf mehr macht.

VÖ: 19. Juli 2019 via Buback Tonträger