Von Lennard Göttner, 14. Mai 2020

MADE IN AMERICA. Dieses Gefühl kommt nicht nur nach wenigen Sekunden des Hörens auf, genauso startet auch der zum Album gehörende Film „Peaches“. Straight Outta Texas präsentieren Sunglass Moustache aus Austin ihr Debütwerk „Peaches“. Das Quintett ist die Fortsetzung des einstigen Soloprojekts von Sänger Ben Millburn und kombiniert modernen Südstaatenrock mit Indie- und Psych-Elementen. Millburns Stimme erinnert hierbei häufig stark an die des Caleb Followills. Das Quintett selbst nennt Einflüsse der Berlin-Ära David Bowies, des Britpops der 90er oder etwa Richard Swifts. Unter anderem aufgrund des bunten Genremixes, komprimiert auf zehn Tracks, ist „Peaches“ hochoriginell, interessant und ästhetisch.

Apropos Ästhetik: Wie bereits zu Beginn erwähnt, veröffentlichte die Band zusätzlich zum Debütalbum einen knapp 35-minütigen Film über ihre 18-monatige Reise quer durch die gesamten Staaten, bei dem die eigenen Songs als Soundtrack dienten und in einer wunderschönen und anmutigen Art und Weise präsentiert und vorgestellt werden. Besonders der Song „Midas“, der vermutlich ohnehin der eleganteste und anziehendste ist, rückt hier auch nachträglich noch ins Gedächtnis.

VÖ: 15. Mai 2020 via Sunglass Moustache