Von André Habermann, 20. November 2020

Knoten im Kopf. Das Berliner Quintett namens TAU5, bestehend aus Philipp Gropper (Saxophon), Philip Zoubek (Synthesizer), Ludwig Wandinger (Electronic), Petter Eldh (Bass) und Moritz Baumgärtner (Schlagzeug), nimmt uns mit auf eine Reise. Eine ziemlich schräge und anstrengende Reise durch wirre Un-Melodien, Improvisationen, Patterns, Geräusche und unzählige Metabenenen.

„Kreise“ nennt sich ihr Debütalbum, auf dem die fünf Herren 13 vertonte Polygone präsentieren, die nach dem 100sten Durchlauf immer noch nicht vertraut klingen wollen. Ein Album für den unendlichen Hörgenuss? Vielleicht. Für Jazz-Connoisseure, die mit Ornette Coleman, Anthony Braxton, Djinn oder John Coltranes Album „Ascension“ zurechtkommen, dürfte das eventuell zutreffen – der Rest sollte die Finger davon lassen.

VÖ: 20. November 2020 via Fun In The Church