Von Matthias Prawinski, 30. Oktober 2020

Mit einer lockeren Country-Blues-Mood eines John Lee Hookers´, der Gelassenheit von Bob Dylan und einer Ausdruckskraft der 13th Floor Elevators melden sich The Spyrals zurück und veröffentlichen am 30. Oktober ihr neues Album „Same Old Line“. Für Gründungsvater Jeff Lewis ist „Same Old Line“ nicht nur ihr vierter und gleichzeitig der erste Longplayer seit ihrer Unterschrift beim Londoner Label Fuzz Club, sondern bedeutet „ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte der Spyrals“.

Jeff erinnert sich: „Dies ist das erste Album, das mit einer neuen Besetzung aufgenommen wurde, nachdem ich von San Francisco nach Los Angeles gezogen bin. Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren wir uns nicht sicher, ob dies ein Spyrals-Album oder etwas unter einem anderen Namen sein würde. Irgendwann während des Mischprozesses habe ich beschlossen, unter dem Namen Spyrals weiterzumachen. Für mich ist dieses Album ein echter Wendepunkt in der Geschichte der Band.“

Ausgerüstet mit einer Gitarre, einem Fuzzpedal und einer Mundharmonika gründete Bandleader Jeff Lewis vor rund 10 Jahren The Spyrals in San Francisco. Mittlerweile lebt er in L.A. und wird von einer neuen Reihe Musikern unterstützt. Bei der Arbeit an ihrer aktuellen Platte wurde einige Tage und Nächte in der Garage des neuen Schlagzeugers Dash verbracht und die Songs auf einem einfachen Tascam Bandgerät aufgenommen. Jeff Lewis: „Ich habe in dieser Zeit auch viel von Neil Young und Crazy Horse gehört, was ich in einigen Songstrukturen hören kann. Wir haben alle einen Roadtrip nach Bakersfield, CA gemacht, um Neil mit Crazy Horse während der Arbeit an dem Album im Konzert zu sehen. “

Das Ergebnis ist eine sonnengegerbte Delta Blues Platte mit Alt-Country Rückenwind und der Idee „etwas Neues mit einer alten Seele“ zu erschaffen. Jeff: „Es fühlt sich wie die bisher raueste Platte an und die offenste und bodenständigste. Weniger psychedelische Geräusche und mehr reale Emotionen und Situationen.“

VÖ: 30. Oktober 2020 via Fuzz Club