The Underground Youth – Fill The Void
© Miriam Marlene Waldner

The Underground Youth Fill The Void

Jeder hat wohl mal eine Phase, in der er sich schwer tut, Musik zu genießen, und somit auch nichts über sie zu sagen weiß. In dieser Phase befindet sich der Autor dieser Zeilen momentan. Nun soll aber ein Kommentar zu der neuen Single von The Underground Youth her. Was fällt ihm also beim Hören als erstes ein? Folgende Genrebezeichungen: Wave, Post-Punk, Psych … das war leicht. Weiter geht es mit ersten Gedanken und Stimmungen: Düster, Dunkelheit, Nacht … Referenzbands: Depeche Mode … passt. Nun noch ein Blick in den Pressetext und zusammenfügen.

Die Vorab-7inch ist wieder stark im Trend. So auch bei The Underground Youth aus Berlin. Mit „Fill The Void“ ist auf der A-Seite ein straighter Beat im Post-Punk Gewand zu hören, der sich gute fünf Minuten lang, mit kurzen Pausen, in den Gehörgang hämmert. „Take Me Awry“ auf der B-Seite kommt mit ein bisschen mehr Wave-Einflüssen daher, bleibt in seinem Beat aber ähnlich monoton. Diese Monotonie wird fast nur durch den Gesang von Craig Dyer, der stark an Dave Gahan erinnert, gebrochen. Das Treibende und doch so Leichte lädt einen zum Spaziergang ins Dunkle ein.

Am Ende hat es The Underground Youth dann doch geschafft. Musik bringt wieder Spaß, und es bleibt die Vorfreude auf das Album und die kommende Tour.

26.10.2018 Hannover – Café Glocksee
08.11.2018 Hamburg – Molotow
23.11.2018 Berlin – Synästhesie Festival

VÖ: 07. September 2018 via Fuzz Club Records
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