Text: Christoph Walter, 12. Februar 2021

Die Suche nach dem besten Albumtitel des Jahres 2021 darf man schon jetzt für beendet erklären, denn „Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse“ sollte beim besten Willen kaum zu toppen sein. Bis man den Tonträger dann aber tatsächlich in der Hand halten kann, dauert es noch eine ganze Weile, nämlich bis zum 22. Oktober.

Das liegt an der durchaus innovativen Veröffentlichungsstrategie, die sich der Österreicher Paul Plut, bekannt von seinen beiden Formationen Viech und Marta und hier bereits ausgiebig für sein Solo-Debüt „Lieder vom Tanzen und Sterben“ gefeiert, ausgedacht hat. Monat für Monat erscheint exklusiv für Abonnentinnen und Abonnenten seines Newsletters ein neuer Song, begleitet von allerlei Bonusmaterial. So fügen sich die Einzelteile nach und nach zum Gesamtbild „Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse“ zusammen.

Den Auftakt zum düsteren Dialekt-Gospel-Reigen macht das erste Stück „Schwarze Finger“ (inkl. Bewegtbild von Binta Giallo), das einen glatt glauben lässt, die Wurzeln des Voodoo lägen ursprünglich in der Steiermark.

VÖ: 12. Februar 2021 via Abgesang